Für iPhone und Apple Watch
Arbeitszeit-App für den Schichtdienst, die deine Zuschläge mitrechnet
Für alle, die nachts oder am Wochenende arbeiten. Die App rechnet jede Schicht mit Grundlohn und Zuschlägen aus, und am Monatsende siehst du, ob das Brutto auf der Abrechnung stimmt.

- Ohne Konto nutzbar
- Jede Schicht minutengenau
- Gebaut von einer Person, Jan
Mit ShiftWallet stempelst du per Fingertipp oder trägst die Schicht hinterher ein, und die App rechnet Grundlohn, Nacht- und Feiertagszuschlag aus. Am Monatsende legst du das Ergebnis neben das Brutto deiner Lohnabrechnung und siehst, ob etwas fehlt.
Eine Nachtschicht, durchgerechnet

Beispiel
Fr. 22:00 → Sa. 06:00
7 Std. 30 Min. gearbeitet, 30 Min. Pause unbezahlt
- Grundlohn, 16,00 €/Std.
- 120,00 €
- Nachtzuschlag, +25 %
- 30,00 €
- Brutto für die Schicht
- 150,00 €
Freitag 22 Uhr bis Samstag 6 Uhr, eine halbe Stunde unbezahlte Pause, 16 € Stundenlohn und 25 % Nachtzuschlag zwischen 22 und 6 Uhr. Das sind 7,5 Stunden Arbeit, 120 € Grundlohn und 30 € Nachtzuschlag, zusammen 150 € brutto. Das geht schon in der kostenlosen Version, mit der Vorlage nach § 3b, deren Nachtzeit von 20 bis 6 Uhr die ganze Schicht abdeckt.
Zehn solcher Nächte im Monat ergeben 300 € Nachtzuschlag. Stehen auf der Abrechnung nur 240 €, fehlen zwei Nächte. Oder sie kommen erst mit dem nächsten Monat, was im Schichtdienst oft passiert. Beides fällt dir nur auf, wenn du eine eigene Liste hast.

Warum überhaupt eine eigene Liste
Dein Arbeitgeber muss deine Arbeitszeit erfassen, so hat es das Bundesarbeitsgericht 2022 entschieden (1 ABR 22/21). Willst du aber Geld für Überstunden einfordern, musst du sie selbst darlegen (5 AZR 359/21). Und nach dem letzten Arbeitstag kann der Zugang zur Firmen-App weg sein.
Jemand, der nach eigenen Angaben beim Zoll in der Finanzkontrolle Schwarzarbeit arbeitet, hat im September 2026 auf Reddit geschrieben (über 1.300 Upvotes):
„Führt verdammt nochmal selbst Buch darüber, wann ihr angefangen habt, wann ihr Feierabend gemacht habt und welche Pausen ihr hattet.“ (r/luftablassen)
Das macht ShiftWallet, nur mit dem Betrag daneben.

Was die App im Schichtdienst kann



Einstempeln geht am iPhone, an der Apple Watch oder per Siri („Mit ShiftWallet einstempeln“). Sperrbildschirm und Dynamic Island zeigen, wie lange du schon da bist und was bisher zusammengekommen ist. Hast du es vergessen, holst du die Schicht später nach. Endet sie nach Mitternacht, setzt die App das Ende auf den nächsten Tag.
Pausen sind bezahlt oder unbezahlt, so wie es in deinem Vertrag steht. Eine Lohnerhöhung trägst du mit Datum ein, und ältere Schichten behalten den alten Satz.
Die neun bundesweiten Feiertage kennt die App schon, und wählst du in den Feiertagen dein Bundesland, kommen dessen Feiertage dazu, jeweils mit dem Satz, den dein Vertrag vorsieht. Beim Anlegen des Jobs ist außerdem die Vorlage für Zuschläge nach § 3b ausgewählt.
Im Dashboard siehst du kostenlos dein geschätztes Netto. Die App rechnet dafür Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer nach dem Programmablaufplan 2026 des BMF und deine Sozialabgaben für 2026. Sie berücksichtigt Steuerklasse, Kinder, Bundesland, den Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse sowie Minijob und Midijob und lässt steuerfreie Zuschläge nach § 3b bis zu ihren Grenzen frei von Lohnsteuer und Sozialabgaben. Die Aufstellung wie auf der Lohnabrechnung gibt es im Steuerschätzer mit Pro.
Mit Pro stellst du die Regeln aus deinem Vertrag ein. Eigene Nachtstunden mit deinem Prozentsatz heißen in der App „Benutzerdefinierte Nachtstunden“. Mit den Tarifregeln nach Tag und Uhrzeit legst du einen Sonntagszuschlag an oder einen höheren Satz für 0 bis 4 Uhr. Dazu kommen Überstunden ab einer eigenen Grenze pro Schicht und mehrere Jobs. Bei den Überstunden kannst du ohne Pro beim Einrichten nur eine feste Voreinstellung einschalten: 1,5-fach ab 40 Stunden pro Woche. Mit deinem Vertrag hat die nichts zu tun.
Kommt die Abrechnung, tippst du unter „Gehaltsabrechnung prüfen“ das Brutto ein. ShiftWallet vergleicht es mit deinen Schichten im selben Zeitraum. Liegt der Unterschied bei höchstens 1 % oder 1 €, je nachdem, was mehr ist, zeigt die App die Abrechnung als stimmig an. Seit Version 2.4 kennt die Prüfung auch deinen Abrechnungskalender, also den Stichtag und Zuschläge, die erst einen Monat später kommen, und sagt dir, was eine Abweichung erklären könnte, bevor du reklamierst. Bezahlte Schichten markierst du, dann siehst du, was noch offen ist.
Was sie nicht kann

Lieber vorher wissen als nach dem ersten Monat:
- Das Netto ist nur eine Schätzung. Sie geht von einer normalen Monatsabrechnung 2026 und gesetzlicher Krankenversicherung aus, für Privatversicherte passt sie nicht.
- Zwei Schichten am selben Tag, etwa beim geteilten Dienst, rechnet die App für die Überstunden nicht zusammen.
- Mit der Zeiterfassung oder Lohnabrechnung deines Arbeitgebers (ATOSS, PI LOGA und Co.) ist die App nicht verbunden. Den Dienstplan übernimmst du aus dem Kalender, einer Datei oder einem Foto. Ein Stundenkonto mit Soll und Ist fehlt.
- Kein offizieller Nachweis. Schichten lassen sich nachträglich ändern (jede Änderung steht dann im Stundennachweis), und die Zeiterfassung deines Arbeitgebers ersetzt die App nicht.
- Läuft nur auf iPhone, iPad und Apple Watch, ab iOS 17. Eine Android- oder Browser-Version gibt es nicht.
Kostenlos und Pro

Kostenlos bekommst du einen Job, Stempeln und Nachtragen, Pausen, die Apple-Watch-App, Widgets, den Export als CSV und das geschätzte Netto im Dashboard. Dazu kommen die Vorlage für Zuschläge nach § 3b und, zum Ein- und Ausschalten, der Nachtzuschlag von 25 % zwischen 23 und 6 Uhr und ein Feiertagssatz. Eine Abrechnung kannst du einmal vollständig prüfen.
Pro ist optional und schaltet alles frei, was oben bei Pro steht, dazu beliebig viele Prüfungen, den Steuerschätzer mit der ganzen Aufstellung, PDF-Stundenzettel und Excel. Im Moment läuft Pro als Abo. Was gerade gilt und was es kostet, siehst du vor dem Kauf in der App.
Deine Daten

Die Lohnberechnung läuft auf dem iPhone. Jobs, Schichten und Abrechnungen sichert die App aber zusätzlich bei Google Firebase, auch wenn du kein Konto anlegst. Mit einem Konto (Apple, Google oder E-Mail) holst du sie auf einem neuen Handy zurück.
Dazu kommen Nutzungsstatistiken über Google Analytics for Firebase, die an einer zufälligen Kennung hängen und nicht an deinem Namen, und Absturzberichte über Firebase Crashlytics. Käufe laufen über RevenueCat. Werbung gibt es keine.
Für das Nachrechnen brauchst du die KI-Funktionen aus Pro nicht. Nutzt du sie trotzdem, gehen deine Abrechnung oder die Schichten des Abrechnungszeitraums über einen ShiftWallet-Server an OpenAI, aber erst nach deiner Zustimmung. Was genau übertragen wird, steht in den häufigen Fragen und in der Datenschutzerklärung.
Wer nichts in einer fremden Cloud haben will, ist mit einer App, die nur lokal speichert, besser bedient. Welche das sind, steht im Vergleich.
Zum Weiterlesen

- Abrechnung da, Zuschläge unklar: Lohnabrechnung prüfen im Schichtdienst und, wenn es um die Nacht geht, ab wann der Nachtzuschlag gilt.
- Überstunden, die keiner bezahlt: Überstunden nachweisen, mit Vorlage für die eigene Liste.
- Nur schnell nachrechnen: Der Zuschlagsrechner zeigt auch, was steuerfrei bleibt. Und wer noch zwischen Apps schwankt, liest den Vergleich.
Häufige Fragen
Gibt es eine App, die meine Arbeitszeit erfasst und die Zuschläge ausrechnet?
Ja, zum Beispiel ShiftWallet für das iPhone. Die App erfasst jede Schicht und rechnet Grundlohn und Zuschläge nach den Regeln aus, die du einstellst. Kostenlos ist beim Anlegen des Jobs die Vorlage für Zuschläge nach § 3b dabei: Nacht von 20 bis 6 Uhr mit 25 %, Sonntag mit 50 % und Feiertage mit 125 %. Eigene Nachtstunden, eigene Sonntagszuschläge und eigene Überstundenregeln gibt es mit Pro. Dazu zeigt dir ShiftWallet kostenlos ein geschätztes Netto nach deiner Steuerklasse.
Welche App eignet sich für die private Arbeitszeiterfassung im Schichtdienst?
Für den Dienstplan empfehlen in der Pflege die meisten Supershift. Ein Stundenkonto ohne Abo, lokal gespeichert und mit Sicherung über iCloud, hat atWork. ShiftWallet rechnet dagegen jede Schicht mit deinen Zuschlägen nach und vergleicht das Ergebnis mit dem Brutto der Abrechnung.
Ersetzt ShiftWallet die Zeiterfassung meines Arbeitgebers?
Nein. Was du in ShiftWallet einträgst, ist deine eigene Aufzeichnung. Seit Version 2.4 exportierst du sie als Stundennachweis mit Datum, als CSV kostenlos oder als PDF mit Pro, mit der Art der Erfassung und jeder späteren Änderung. Unterschrieben ist der Nachweis nicht, und die Zeiterfassung deines Arbeitgebers ersetzt er nicht. Als zweite Liste neben dessen System hilft er trotzdem, auch bei Überstunden. Wer sie angeordnet hat, notierst du aber woanders, ein Notizfeld pro Schicht gibt es nicht.
Rechnet ShiftWallet Nachtschichten über Mitternacht richtig?
Ja. Eine Schicht von 22 bis 6 Uhr bleibt eine Schicht, und die Stunden nach Mitternacht bekommen den Nachtzuschlag genauso wie die davor. Ein Feiertagssatz gilt nur für die Stunden, die wirklich auf den Feiertag fallen.
Jeden Monat von Hand nachrechnen kostet Zeit.
Deshalb habe ich ShiftWallet gebaut. Du trägst die Schicht ein, legst deine Sätze einmal fest, und die App zeigt Posten für Posten, was dafür hätte kommen müssen. Am Monatsende vergleichst du das mit der Abrechnung.


